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Der Rehrücken meisterlich präsentiert und fürwahr eine Geschmacksexplosion.

Das erste Lokal, welches wir im neuen Jahr aufgesucht haben, war das Marina.

Nachdem uns letztes Jahr das Martinigansl so köstlich gemundet hatte, mussten wir wieder einmal hin und haben uns einen kleinen Überblick - geschmacklicher Weise - geholt.

 

Der direkte Weg dorthin - von der U-Bahn, donauseitig - wurde uns leider durch den abgesperrten Parkplatz etwas erschwert. Daher mussten wir rund um diesen großen Block marschieren und dann noch etliche Stufen hinausklettern.  Hier sehe ich ein großen Problem für gehbehinderte Menschen, und für Rollstuhlfahrer ein nicht zu erreichender Lokaleingang. Schade!

 

Wir betraten also das Lokal diesmal durch die Lounge, die übrigens sehr gemütlich (mit Palmen und Klavier) eingerichtet ist.

 

Wir nahmen neben dem Kamin, in dem ein schönes Feuer loderte, platz.

 

Unsere Speisenauswahl gestaltete sich wie folgt:

  • Tuna Nori mit Guacamole, Miso Wasabi Mayo, Mango Chutney
  • Beef Tartar mit Ahorn Ingwer Süßkartoffel, Tallegio, Sesam Dotter
  • Schwarzwurzelcremesuppe mit Roten Rüben Cracker
  • Backhuhn in Joghurt mariniert mit Erdäpfel-Vogerlsalat, Kürbiskernöl
  • Rehrücken mit Quittencreme, Kohlsprossen, Erbsen
  • Wiener Schnitzel vom Kalb, Erdäpfelsalat, Petersilerdäpfel

Das Gedeck gestaltete sich diesmal mit herrlich frischem Baguette und einem samtig-weichen sehr aromatischen Roten Rübenaufstrich.

Die Vorspeisen waren extrem schön arrangiert und waren ein gelungener Auftakt für diesen Abend. Schöne frische Zutaten zu jeweils herrlichen Köstlichkeiten, die den Gaumen erfreuen, zusammengestellt. Jede einzelne Speise ein kleines Meisterwerk.

 

Die Suppe ebenfalls ein, für diese Jahreszeit, treffliches Highlight und die darin enthaltenen Roten Rüben Chips/Cracker sagenhaft himmlisch, einfach nur raffiniert.

 

Der Rehrücken meisterlich präsentiert und fürwahr eine Geschmacksexplosion. Die einzelnen Komponenten gekonnt aufeinander abgestimmt. Wobei hier man schon dazusagen muss, dass diese Portionsgröße etwas für den dezenten Appetit ist und gestandene Mannsbilder dies höchstens als Zwischengang ansehen würden.

Die Klassiker unter den gewählten Speisen: Wr. Schnitzel und Backhuhn kamen in ordentlichen Portionsgrößen. Ohne Frage jede davon ein Gedicht, das Backhuhn hatte insgesamt nur 1 Knöchelchen aufzuweisen und fällt somit unter “ausgelöst”.  War herrlich zu Essen, ich mag nämlich die Kiefelei ganz und gar nicht.


Noch zu erwähnen wäre, dass ich zur Vorspeise einen Brotkorb angeboten bekam, was nicht immer selbstverständlich ist.

 

Leider wurde sowohl weder nach weiteren Getränkewünschen gefragt, noch beim Abservieren der Teller, ob es denn gemundet hätte. Schade!

Noch zu erwähnen wäre, dass ich zur Vorspeise einen Brotkorb angeboten bekam, was nicht immer selbstverständlich ist. Leider wurde sowohl weder nach weiteren Getränkewünschen gefragt, noch beim Abservieren der Teller, ob es denn gemundet hätte. Schade!

 

Es ist also mehr oder weniger eine Mischung zwischen Fine Dining und Wiener Küche. Geschmacklich jede Speise eine Offenbarung. Man muss sich halt im Vorhinein über die Dimension seines Hungers im Klaren sein, dann gibt es auch keine Enttäuschung. Ein Lokal, dass uns sicherlich wieder sehen wird.

Fazit: Speisen: 10,00 | Ambiente: 6,00 | Service: 6,00

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