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Alle Torten sind von beeindruckender Größe und schmecken einfach sensationell.

 

Inmitten des Kleingartenvereins Frohes Schaffen, am Frohes Schaffen-Weg, liegt das Gasthaus (Schutzhaus) Frohes Schaffen. Kulinarisch bietet es gutbürgerliche, Wiener Küche und Hausmannskost an.


Auf jedem Tisch stehen Maggi-Gewürzständer (mit Zahnstocher, Salz, Pfeffer und selbstverständlich Maggi).  :-)

 

Die Portionen, selbst beim Tagesmenü, sind sehr großzügig bemessen. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist mehr als fair. 


In der Tortenvitrine befinden sich immer sehr frische, selbstgemachte Torten. Es wird auch Catering angeboten.

 

Das Ambiente ist rustikal angehaucht, zweckmäßig und hat den Charme eines Vereinslokals. Es gibt einen gemütlichen Gastgarten und im Sommer wird dort auch gegrillt.

 

Essen:

  • Hühnersuppe mit Nuddeln
  • Leberknödelsuppe
  • Seelachs mit Sauce Tartar und Erdäpfelsalat
  • Bauernschmaus (bestehend aus Schweinsbraten, Gselchtem, Sauerkraut, Semmelknödel und Frankfurter)
  • Wildschweinbraten in Wacholdersauce mit Semmelknödel und Rotkraut
  • Cremeschnitte, Himbeertorte und Sachertorte

Sowohl bei der Rindsuppe mit Leberknödel als auch bei der Hühnersuppe handelt es sich um hervorragende, selbstgemachte Suppen mit Fettaugen. 
Die Hühnersuppe beherbergte eine Einlage, diese bestand aus Gemüse, Hendl und Nudeln.


Das Leberknödel, in der dementsprechenden Suppe war genau richtig in der Konsistenz und hatte einen beeindruckenden Anteil an Leber vorzuweisen - wahrlich ein Traum. Auch die dazugehörige Rindsuppe wusste mich zu überzeugen.


Der panierte Seelachs war ausgezeichnet, komplett grätenfrei und sehr gut abgetropft. Die Sauce Tartar war ebenfalls eindeutig selbst gemacht. Mir persönlich (dies ist aber subjektiver Geschmack) war die darin verwendete Mayonnaise eine Spur zu fett.


Beim dazugehörigen Beilagensalat entschieden wir uns für einen gemischten Salat und einen Erdäpfelsalat. Der gemischte Salat bestand aus: Erdäpfelsalat (hier mit weißen Zwiebel) Jägersalat, Gurkensalat und einer Tomatenscheibe.


Der Erdäpfelsalat war mit rotem Zwiebel angerichtet worden (wie ich es bevorzuge) und sogar noch etwas lauwarm und schmeckte sehr gut. Der gemischte Salat kam leider direkt aus dem Eiskasten und schmeckte bei weitem nicht so gut, wie mein lauwarmer Erdäpfelsalat.


Der Bauernschmaus war sehr klassisch, mit zwei Scheiben Schweinsschopfbraten, einer Scheibe Gselchtem, ein 1/2 frittiertes Frankfurter, ein riesiges Semmelknödel und Sauerkraut. Geschmacklich war der Schweinsbraten und auch das Gselchte sehr gut. Das Knödel war leider ein paar Minuten zu lang im Kochtopf gewesen und war schon etwas leicht zerkocht.


Dem Sauerkraut wurde leider durch die Bindung ein wenig von der Säure genommen, was ich persönlich sehr schade finde. Bedauerlicherweise war das Sauerkraut auch höchsten lauwarm.


Der Wildschweinbraten in Wacholdersauce war einfach sensationell. Mein Semmelknödel war übrigens von der Konsistenz genau richtig und schmeckte auch sehr gut. Besonders hervorstechend war im Semmelknödel der leichte Muskatnussgeschmack, bedauerlich fand ich hier lediglich das komplette Fehlen vom Petersilie. Das Rotkraut war auch sehr gut.


Obwohl ich Kaiserschmarrn liebe und ich diese Nachspeise auch ursprünglich als Dessert konsumieren wollte, bin ich bei unseren zwei Besuchen noch nicht dazugekommen. Der Inhalt, der Tortenvitrine war einfach viel zu verführerisch.

Alle Torten sind von beeindruckender Größe und schmecken einfach sensationell. Die Sachertorte war unheimlich fruchtig und saftig, hier tropfte sogar noch Marillenmarmelade heraus. Auch die Schokolade war sehr gut und die Torte schön leicht und fluffig.


Die Cremeschnitte war unterhalb der sehr gschmackigen Vanilleschaumcreme noch leicht mit Marmelade bestrichen. Ein wirklicher Cremeschnitten-Himmel.
Auch die Himbeertorte war schön cremig, sehr fruchtig und war vorzüglich im Geschmack.

 

Fazit: Speisen: 8,00 | Ambiente: 6,00 | Service: 3,00

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